Lean-Production-Systeme

Lean-Production-Systeme umfassen allgemein mehrere verschiedene Prinzipien, die ihren Effekt nur im Zusammenspiel erzielen. Für unsere Fertigungslinien wichtig sind hauptsächlich:

  1. Angemessene technische Ausstattung
  • robuste, möglichst wenig komplizierte Automatisierungstechnik mit hoher Prozesssicherheit und Verfügbarkeit bei kurzen Rüstzeiten
  • automatisierte Überwachung und Steuerung des Fertigungsprozesses
  1. Wertschöpfungs- und Prozessorientierung
  • automatisiert werden i.d.R. nur die qualitätsrelevanten, werterhöhenden Prozessschritte → weniger Verschwendung von Investitionsmitteln für Transporte und Bestände
  • Idealzustand der kontinuierlichen Fließfertigung ist der One-Piece-Flow (dt. Mitarbeitergebundener Arbeitsfluss)
  • Vermeidung von Puffermengen → damit kürzere Durchlaufzeiten
  • höhere Produktivität je Arbeitsfläche

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  1. Just-In-Time-Produktion
  • bedarfssynchrone Produktion der Baugruppen gemäß der vorliegenden Kundenaufträge
  • schlanker Gesamtprozess mit reduzierten Durchlaufzeiten und geringerer Kapitalbindung
  1. Konsequentes Qualitätsmanagement
  • weitgehende, automatische Fehlerkontrolle mit möglichem Ausbau zum TQM
  • auftretende Fehler so weit wie möglich sofort beseitigen
  • konsequente Ermittlung und Abstellung der Fehlerursachen
  • Durchsetzung des Poka-Yoke-Prinzips
  1. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • ständige Weiterentwicklung der Prozess- und Steuerungstechnik (auch in Bezug auf Punkt 4.)
  1. Flache Hierarchien bei der Arbeitsorganisation
  • flexible Verteilung der Arbeitskräfte gemäß den aktuellen Abrufstückzahlen
  • Konzentration auf die Wertschöpfung sowie konsequente Einhaltung der Zykluszeiten
  1. Qualifikation und Motivation
  • Entwicklung universell einsetzbarer Bediener mit der erforderlichen technischen Qualifikation
  • Teamarbeit mit ausgeprägter Sozialkompetenz bei der Realisierung der gemeinsamen Ziele